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Matter 1.5: Kameras und Video-Türklingeln werden endlich herstellerübergreifend kompatibel

Dienstag, 10. März 2026·1 Min. Lesezeit

Foto: Luiza Giannelli auf Unsplash

Matter 1.5 integriert Anfang 2026 erstmals Kameras und Video-Türklingeln in den offenen Standard – Nutzer können künftig Geräte verschiedener Hersteller in einer einzigen App überwachen und verwalten.

Das Problem: Fragmentierte Kamera-Ökosysteme

Wer bisher Sicherheitskameras in sein Smart Home integrieren wollte, kannte das Problem: Eine Ring-Kamera spricht mit Alexa, aber kaum mit Google Home. Eine Aqara-Kamera läuft in HomeKit, bleibt aber für andere Plattformen nahezu unsichtbar. Das Ergebnis war jahrelang dasselbe – du hast dich beim Kauf einer Kamera nicht nur für ein Gerät entschieden, sondern gleichzeitig für ein gesamtes Ökosystem. Wechselst du später die Plattform oder willst du Geräte verschiedener Hersteller kombinieren, beginnt das Chaos. Separate Apps, inkompatible Automatisierungen und redundante Cloud-Dienste waren die Konsequenz.

Dieses Problem war kein technisches Versehen, sondern oft bewusste Strategie. Hersteller profitierten vom Lock-in: Wer einmal drei Kameras eines Anbieters gekauft hat, kauft auch die vierte dort. Matter sollte das grundsätzlich ändern – doch ausgerechnet bei Kameras und Video-Türklingeln ließ der Standard lange auf sich warten. Während Steckdosen, Lampen und Thermostate bereits ab Matter 1.0 problemlos plattformübergreifend funktionierten, fehlte für Videogeräte schlicht die technische Spezifikation. Das ändert sich jetzt mit Matter 1.5.

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