Wohnung mieten bedeutet nicht auf Smart Home verzichten. Diese Geräte und Lösungen sind vollständig rückstandslos rückbaubar – und brauchen keine Genehmigung.
Viele Menschen glauben, Smart Home sei nur für Eigenheimbesitzer. Dabei lässt sich auch eine Mietwohnung sehr gut automatisieren – ohne Bohren, ohne Genehmigung, ohne Risiko der Kaution.
Die goldene Regel: Rückstandslos rückbaubar
Alles, was beim Auszug den Originalzustand wiederherstellt, ist in deutschen Mietwohnungen grundsätzlich erlaubt. Das schließt ein: Steckdosen-basierte Geräte, Funktaster an Wänden (mit ablösbaren Klebestreifen), batteriebetriebene Sensoren und smarte Glühbirnen.
Beleuchtung: Sofort und einfach
Smart-Bulbs von Philips Hue, IKEA Tradfri oder Sengled lassen sich in jede E27/E14-Fassung schrauben. Keine Eingriffe in die Elektrik, keine Genehmigung nötig. Für Schalter gibt es kabellose Lösungen (Hue Tap, IKEA Styrbar) die per Doppelklebeband befestigt werden.
Heizung optimieren
Smarte Thermostate wie Tado, Netatmo oder Homematic IP lassen sich auf jeden Heizkörper schrauben – das ist rein mechanisch, kein Eingriff in die Anlage. Tado bietet sogar einen Montagedienst an. Einsparungen von 15–25% sind realistisch.
Sicherheit ohne Bohren
Tür- und Fenstersensoren werden mit doppelseitigem Klebeband montiert. Bewegungsmelder auf Schränken. Kameras auf Regalen. Alle diese Geräte hinterlassen keine Spuren. Nur eine Außenkamera oder eine Türklingel braucht oft Rücksprache mit dem Vermieter.
Was wirklich nicht geht ohne Erlaubnis
Unterputz-Aktoren, Wanddurchbrüche, neue Stromleitungen und das Ersetzen von Lichtschaltern durch Smartschalter (zumindest wenn es die Verkabelung verändert) – hier ist die Genehmigung des Vermieters erforderlich.
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